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    <title>80de6d57</title>
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      <title>Zweifel</title>
      <link>https://www.wurzeln-und-fluegel-bodensee.de/zweifel</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast du manchmal Zweifel?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/b4ce61f5/dms3rep/multi/IMG_20210804_153606.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast du manchmal Zweifel? An deiner Art, dein Kind zu erziehen und zu begleiten, an deinem Kind selbst, an seiner Entwicklung?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Selbst wenn wir eigentlich dachten, wir begleiten unser Kind "einfach" nach einem guten, gesunden Bauchgefühl, oder wir haben uns im Gegenteil sogar sehr gründlich informiert und belesen und sind von unserer gewählten Erziehungsform ganz überzeugt, erleben wir doch immer wieder leise oder lautere Zweifel:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hätte ich mein Kind schon früher an gesellschaftliche Regeln gewöhnen müssen? Hätte ich es nicht so lange tragen/stillen/im Familienbett schlafen lassen sollen, hätte es sich dann zu mehr Eigenständigkeit entwickelt? Würde es dann jetzt besser essen/schlafen/laufen...?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Andere Kinder scheinen oft so viel unkomplizierter, eigenständiger und wohlerzogener zu sein, als das eigene. Sie schlafen früh durch und alleine in ihrem Zimmer, sie beschäftigen sich problemlos längere Zeit alleine und lassen die Eltern in Ruhe, sie lassen sich anziehen, wickeln, waschen und vieles mehr. Woran liegt das?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hätte ich strenger sein sollen? Mich mehr durchsetzen, die Dinge auch mal "durchziehen" sollen? Bin ich zuviel auf mein Kind und seine Gefühle und Bedürfnisse eingegangen und jetzt selbst schuld, dass es nicht so "funktioniert", wie ich das manchmal gerne hätte?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und auf das Kind und seine Eigenschaften bezogen: Könnte oder müsste mein Kind jetzt nicht schon braver, selbstständiger sein? Ist es zu zurückhaltend mit anderen Kindern, zu weich, habe ich es zu sehr geschützt? Oder ist es im Gegenteil zu ruppig, zu wild, habe ich es zu wenig zu Rücksicht Anderen gegenüber erzogen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meistens entstehen diese Zweifel und Fragen aus zwei Dingen heraus:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           - Ungefragte "Expertenmeinungen" von Nachbarn, Verwandten oder Freunden, dass das Kind doch schon längst XY machen oder können sollte, das eigene Kind würde ja schon lange ganz unkompliziert XYZ und da müsse man nur konsequent und früh genug....
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das andere ist eine eigene Unzufriedenheit im Alltag, ein oder mehrere eigene Bedürfnisse, die momentan zu kurz kommen. Und dann wird unterbewusst die Schuld oder die Lösung beim Kind gesucht. Zum Beispiel habe ich das Gefühl, zu nichts mehr zu kommen, wenn das Kind da ist - sollte es nicht viel mehr auch mal alleine spielen können und mir damit mehr Zeit für Haushalt, Gespräche mit dem Partner oder ähnliches geben? Oder ich bin chronisch übermüdet - habe ich es vielleicht verpasst, mein Kind konsequent an durchschlafen/alleine schlafen zu gewöhnen? Oder ich möchte auf einer Familienfeier endlich mal wieder mit den anderen Erwachsenen in Ruhe reden, aber mein Kind ist von den vielen Menschen völlig verschüchtert und klebt nur an mir - ist es zu wenig selbstbewusst und kontaktfreudig, hätte ich es schon früher mehr ins kalte Wasser schubsen und in Gruppen schicken sollen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Solche und ähnliche Fragen kennt fast jeder, der viel mit Kindern zu tun hat. Welche Zweifel oder Fragen sind dir schon gekommen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Lösung für solche Unsicherheiten ist mehrteilig. Genau genommen habe ich 5 Dinge gefunden, die meiner Meinung nach hilfreich sind im Umgang mit den eigenen Zweifeln.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           1. Zum einen sollte man sich bewusst machen, dass "die anderen Kinder", von denen man berichtet bekommt, wie unkompliziert und weit sie in allem sind, ein sehr stark verzerrtes Bild der eigentlichen Realität abbilden. Denn man bekommt meist nur die Erfolgsgeschichten erzählt, selten tauschen sich Eltern ehrlich darüber aus, wenn ihr Kind mit 2 Jahren noch nicht durchschläft, mit 4 noch nicht trocken ist, sehr schüchtern oder unglaublich wild ist. Zum anderen beschönigen viele im Nachhinein in ihrer Erinnerung die Zeit mit ihren eigenen Kindern und schmücken sich auch gerne mit Erziehungserfolgen, kaum einer erinnert sich daran, wie anstrengend das eigene Kind als Baby wirklich war, wie lange es tatsächlich gedauert hat, bis es brav am Tisch gesessen ist und wie verzweifelt und erschöpft man selber manchmal war.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           2. Als zweites sollte man unterscheiden, mit welchen Erziehungsmethoden bei den "braven" Kindern gearbeitet wurde: natürlich kann man einem Säugling früh antrainieren, alleine in seinem Zimmer durchzuschlafen. Doch dazu muss man brutale Methoden anwenden, die ein Kind zutiefst traumatisieren können (siehe "Jedes Kind kann schlafen lernen" und ähnliches). Und natürlich kann man ein Kind mit Angst und Druck schon früh dazu bringen, zu "spuren" und sich erwachsenenkonform zu verhalten. Doch das ist generell entwicklungsschädlich und auch häufig traumatisierend. Und dies führt uns zur nächsten Hilfe gegen eigene Zweifel und Unsicherheiten:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           3. Informiere dich über die Entwicklung von Kindern und zwar nach dem neuen Stand der Forschung. Was kann man überhaupt in welchem Alter (durchschnittlich) von einem Kind erwarten? Wenn man weiß, dass die sogenannte Schlafreife meist erst mit 2-2,5 Jahren einsetzt, wundert man sich vielleicht weniger darüber, dass das Einjährige noch mehrmals in der Nacht wach wird. Oder wenn einem klar ist, dass die Fähigkeit der Perspektivenübernahme, also das Sich-in-andere-Hineinversetzen, erst ab ca. 4 Jahren beginnt, erwartet man vielleicht weniger soziale Kompetenzen von einem Dreijährigen. Und kann auch fundiert gegenhalten, wenn die ältere Nachbarin erwähnt, dass "ihre Kinder ja in dem Alter schon längst...".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbunden mit der eigenen Information über altersspezifische Entwicklung ist auch das Wissen darüber, wie "normal" Verschiedenheit ist, gerade in der kindlichen Entwicklung. Nur weil das Nachbarskind schon früh sprechen konnte und freiwillig mit allen seine Gummibärchen teilt, muss das eigene Kind dies nicht auch im gleichen Alter tun. Man sollte seine eigenen, oftmals viel zu hohen Erwartungen an das eigene Kind immer wieder hinterfragen und (wissenschaftlich) überprüfen, das ist nur fair dem Kind gegenüber.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           4. Außerdem sollte man sich über seine eigenen, möglicherweise gerade zu kurz kommenden Bedürfnisse bewusst werden und sich Lösungen überlegen, die unabhängig von den aktuellen Fähigkeiten des Kindes sind. Wenn ich mehr Ruhepausen für mich brauche, kann ich nicht darauf hoffen und drängen, dass mein Kind schnell lernt, sich täglich eine halbe Stunde alleine zu beschäftigen. Wenn ich zuwenig Zeit für Mails und Haushalt habe, könnte ich mir feste Zeiten organisieren, in denen jemand anders auf das Kind achtet. Oder über eine Haushaltshilfe nachdenken. Kinder groß zu ziehen ist anstrengend, es ist nicht nur rosarot und man kommt phasenweise immer wieder zu kurz mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Das ist "normal" und nicht die Schuld des Kindes oder einer mangelhaften Erziehung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           5. Als letzten Punkt möchte ich gerne einen Denkanstoß geben zum Thema "Formbarkeit" von Kindern. Oft überschätzt man tatsächlich die Einflussmöglichkeiten von Erziehung, sowohl im Positiven, wie auch im Negativen. Viele Eltern sehen es als ihren persönlichen Verdienst an, wenn sie ein ruhiges, unkompliziertes Baby haben und suchen sich Erklärungen, warum das eigene Kind so wohlgeraten ist, die sie dann auch gerne als Tipps für alle nicht so gesegneten Mitmenschen weitergeben. Das klingt dann zum Beispiel so: "Also wir haben unseren Sohn einfach von Anfang an immer wieder alleine auf seine Decke gelegt, so hat er sich gleich dran gewöhnt, sich auch alleine zu beschäftigen. Wenn man das Kind allerdings immer so viel beachtet wie du das machst, kann das ja gar nichts werden!". Dabei übersehen sie aber möglicherweise, dass ihr braves Kind genauso ruhig und zufrieden geblieben wäre, wenn sie es ganz anders behandelt hätten, einfach weil es sein Naturell ist. Und dass das andere Kind einfach viel mehr Nähe und Zuwendung braucht und sich dies auch nicht aberziehen lässt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im Negativen wird aber auch häufig den Eltern die Schuld gegeben, wenn sich Kinder nicht so verhalten wie man es selbst für angemessen hält. Ein wildes, lautes Kind erfährt bestimmt zu wenig Grenzen von seinen Eltern, ein schüchternes, zurückhaltendes Kind wird wahrscheinlich überbehütet und in Watte gepackt und so weiter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Einfluss von Erziehung wurde in der Wissenschaft viel untersucht und diskutiert. Klar ist, dass Erlebnisse, Erziehung und Umwelteinflüsse natürlich prägend sind und Kinder in ihrer ganz eigenen Entwicklung hemmen oder unterstützen können. Gleichzeitig bringt aber jeder Mensch auch schon viele Eigenschaften mit auf die Welt, die nur sehr bedingt veränderbar sind. Dazu gehören das Temperament, der Grad an Sensibilität, extrovertiertes oder introvertiertes Verhalten, Begabungen und das Entwicklungstempo. Es kann also sehr entlastend sein für Erziehende wie auch für die Kinder, wenn wir anerkennen, dass vieles einfach zu diesem Kind gehört und akzeptiert werden sollte und dass wir Erwachsenen nur "Wegbegleiter" sein können von kleinen individuellen Persönlichkeiten, die mit all ihren schönen und herausfordernden Eigenschaften schon da sind. Dass wir aber nie "Umprogrammieren" oder Eigenschaften "produzieren" können. Wir "machen" kein wildes, braves oder schüchternes Kind, indem wir rechtzeitig irgendwelche Hebel bedienen. Sondern wir haben einen Menschen vor uns, der sich nach seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten und Anlagen entwickeln möchte und genau darin können wir ihn unterstützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 16 Jan 2022 11:24:43 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Regeln</title>
      <link>https://www.wurzeln-und-fluegel-bodensee.de/regeln</link>
      <description>Kinder brauchen Grenzen, Regeln und Konsequenz - wirklich?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wichtig sind Regeln, Grenzen, Konsequenz?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/b4ce61f5/dms3rep/multi/IMG_20201122_142440-5aa43a30.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kinder brauchen Grenzen, Regeln und Konsequenz - wirklich?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was denkst du beim Lesen des folgenden Absatzes?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regeln und Grenzen geben Kindern Sicherheit, Struktur und Klarheit. Sie bieten Orientierung und die Kinder wissen dann, woran sie sind. Konsequenz muss sein, damit Kinder einen als Autorität akzeptieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem lernen Kinder dadurch lauter wichtige Dinge, wie sich in eine Gemeinschaft einzufügen, Rücksicht zu nehmen, dass sie nicht immer im Mittelpunkt stehen und sich auch mal einer Autorität zu beugen. Das brauchen sie später auch unbedingt, so ist nunmal die "reale" Welt wie z. B. Schule und später das Arbeitsleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So habe ich es auch einmal gelernt und lange daran geglaubt. Aber stimmt das wirklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tut es Kindern so gut, wenn es um sie herum lauter von Erwachsenen errichtete Grenzen gibt, die sie nicht überschreiten dürfen? Unverrückbare Regeln, die von irgendwo aufgestellt wurden, oftmals speziell nur für sie, weil sie eben Kinder sind? Und es "klare Konsequenzen" regnet, sobald die Kinder sich anders als gewünscht verhalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist richtig, dass Kindern Klarheit, Struktur und Vorhersehbarkeit hilft, Orientierung und Sicherheit zu finden. Und dass wir Menschen in Gemeinschaften leben und es dafür Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Sich-einfügen-Können, Anderen vertrauen und folgen, eigene Bedürfnisse aufschieben braucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinschaften brauchen aber auch Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Ideenreichtum, Gestaltungswillen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Orientierung und Vorhersehbarkeit bekommen Kinder auch durch einen immer ähnlichen Tagesablauf, gut gestaltete Übergänge und Rituale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grenzen bringen auf natürliche Weise vor allem die physische Umwelt mit sich, die sich vom Kind nicht immer genau so gestalten lässt, wie es das möchte und Widerstand bietet und außerdem die Mitmenschen mit ihren jeweils eigenen Bedürfnissen. Das sind Grenzen, die natürlich entstehen und verständlich und erlebbar sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicherheit kommt als allererstes durch Bindung zustande und diese wiederum, das wissen wir aus der Bindungsforschung, entsteht vor allem durch eine feinfühlige Bezugsperson. Einen Erwachsenen also, der nicht vor allem starr "konsequent" ist, sondern besonders gut und angemessen auf die Bedürfnisse und Befindlichkeiten des Kindes eingehen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist also "erlaubt", authentisch, das heißt auch mal "inkonsequent" zu sein. Man kann sich auch als Erwachsener täuschen, man kann Fehleinschätzungen machen, man kann auch heute etwas mitmachen, was einem morgen zu anstrengend ist und man kann sich überreden lassen, nachgeben, Kompromisse finden, sich mit den Kindern abstimmen, auf Augenhöhe einigen und sich sogar beim Kind entschuldigen. All das untergräbt nicht eine Autorität, sondern es zeigt souverän und authentisch, wie Menschen miteinander gemeinsame Wege finden und bietet ein Vorbild im Umgang mit sich selbst und Schwächeren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bleibt also übrig von den früher als so unglaublich wichtig erachteten "klaren Regeln", den Grenzen und der Konsequenz?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst uns doch das Wort "Regel" durch "Tradition" und vielleicht noch "Vereinbarung" ersetzen. Anstatt "Konsequenz" genügen authentische Reaktionen. Und Grenzen müssen nicht künstlich gesetzt werden im Sinne von "eingrenzen", die das Kind dann angeblich "austestet", sondern sie ergeben sich natürlicherweise durch Bedürfnisse der Mitmenschen und Notwendigkeiten und Gefahren im Alltag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Kinder also brauchen, sind lebendige, offene und authentische Begegnungen. Daraus ergibt sich der Rest ganz von alleine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 16 Jan 2022 11:08:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die trockene Blume</title>
      <link>https://www.wurzeln-und-fluegel-bodensee.de/die-trockene-blume</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ...oder der Umgang mit Bedürfnissen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/b4ce61f5/dms3rep/multi/IMG-20210329-WA0000.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die trockene Blume
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
            Oder der Umgang mit Bedürfnissen
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wenn wir eine Zimmerpflanze sehen, die ihre Blätter hängen lässt und deren Erde ganz trocken ist, werden wir uns beeilen, sie so bald wie möglich zu gießen. Denn wir erkennen das dringliche Bedürfnis dieser Blume und wollen, dass sie gut gedeiht und möglichst unbeeinträchtigt wachsen kann. Wir vertrauen darauf, dass es richtig ist, ihr das zu geben, was sie braucht.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wenn ein dreijähriges Kind auf den Arm will, oder nicht im eigenen Bett schlafen will, oder nicht alleine bei Oma bleiben möchte, ja selbst bei einem Säugling, der sich nicht ablegen lassen möchte und jedes Mal zu weinen anfängt, kann es passieren, dass wir zunächst zögern und zweifeln. Wie sehr, hängt häufig von unserer eigenen Kindheit ab. Wir haben Bedenken:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Was, wenn es das nie lernt?
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das Kind wird verwöhnt!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Es wird sich daran gewöhnen, und es dann immer einfordern.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Es wird so ja nie selbstständig und unabhängig werden!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Was für eine Unverschämtheit von dem Kind, das muss es jetzt mal lernen, dass es nicht immer alles bekommt!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Darf ich ihm jetzt einfach ohne irgendwelche Bedenken sein momentanes Bedürfnis erfüllen??
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zurück bei unserer Blume. Hier erscheinen solche Gedanken absurd:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           So wird sie sich bestimmt daran gewöhnen, dass sie immer gleich gegossen wird, wenn sie trocken ist und wird das dann immer so wollen. Sie wird so nie unabhängig und widerstandsfähig werden. Sie muss auch mal lernen, dass es jetzt kein Wasser gibt. Verwöhne ich sie??
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Von einer Blume erwarten wir nur, dass sie ihrem Wesen gemäß wächst und gedeiht, aus sich selbst heraus. Uns ist auch gleichzeitig klar, dass sie als Zimmerpflanze immer auf uns angewiesen sein wird. Deshalb fällt es uns hier vielleicht leichter, unmittelbar und angemessen auf Bedürfnisse zu reagieren.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bei unseren Kindern haben wir Sorge, dass sie sich eben NICHT so entwickeln werden, wie sie sollen, wenn wir auf ihre Bedürfnisse eingehen. Das ist doch ein interessantes Phänomen, oder?
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Natürlich kann man mit zunehmendem Alter der Kinder unterscheiden zwischen Wunsch, Gewohnheit und Bedürfnis, natürlich müssen und werden Kinder nach und nach lernen zu warten, lernen Rücksicht zu nehmen, auch auf die Bedürfnisse anderer zu achten. Aber das sind Entwicklungsschritte, die aus sich heraus passieren, so wie zum Beispiel das Laufen lernen, wenn die Bedingungen stimmen und Vorbilder da sind.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Es würde unser aller Leben leichter machen, wenn wir Bedürfnisse wahrnehmen und anerkennen würden und keine Angst hätten, dass etwas Schlimmes passiert oder gar Entwicklung verhindert wird, wenn wir sie erfüllen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Denken wir doch an die Blume, die kann sich nur dadurch gut entwickeln, dass sie bekommt, was sie braucht.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bei uns Menschen ist es nicht anders. Gestillte Bedürfnisse sorgen für Sattheit und Kraft und verschwinden, wenn sie nicht mehr für unsere Entwicklung relevant sind.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 04 Apr 2021 14:18:03 GMT</pubDate>
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      <title>Stell dir eine Welt vor...</title>
      <link>https://www.wurzeln-und-fluegel-bodensee.de/stell-dir-eine-welt-vor</link>
      <description>Ein anderes Bild vom Kind</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/b4ce61f5/dms3rep/multi/IMG_20210404_150930.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Stell dir eine Welt vor...
            
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           (Mache dich mal für kurze Zeit komplett frei von allem, was du über Kinder und Erziehung denkst, fühlst und erlebt hast und lass dich auf dieses kleine Gedankenexperiment ein).
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Stell dir vor, Kinder würden sich ganz aus sich heraus, aus eigenem inneren Antrieb zu genau den Menschen entwickeln, die unsere Welt in der Zukunft braucht. Also zu kreativen, empathischen, hilfsbereiten, selbstbewussten, zupackenden, toleranten, warmherzigen (was wäre das noch für dich?) Menschen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und das ganz ohne dass sie in eine bestimmte Richtung gezogen werden müssten, ohne dass sie früh genug an etwas gewöhnt werden müssen, ohne dass sie ständig zu etwas angehalten werden müssen, ohne dass man sie korrigieren oder zurecht weisen muss. Da gäbe es kein "wenn er das jetzt nicht lernt, wird er es nie können", "da muss sie durch, zu ihrem eigenen Besten", "da muss man sie frühzeitig dran gewöhnen", "und was ist, wenn er das nie von sich aus macht?", "da muss man auch mal hart durchgreifen", "...weil man das so (nicht) macht", "was soll denn sonst mal aus ihr werden?".
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Sondern man wüsste, das wird! In jeweils individuellem Tempo und vielleicht manchmal anders, als man dachte, aber es wird ein guter, vollständiger Mensch werden.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           V
           
                      &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           ersuche, dich da mal wirklich richtig stark hinein zu versetzen, in diese absolute Gewissheit. Ungewohnt, oder? Was für ein Vertrauen in das Kind! Und was für eine Entlastung und Erleichterung!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Man müsste nicht mehr angespannt, besorgt oder kritisch über dem Kind schweben, sich ständig fragend, ob das jetzt so altersgemäß ist, ob das noch was werden wird, ob man vielleicht mehr hätte durchgreifen sollen und wann das Kind endlich dieses oder jenes machen wird.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das einzige, was es in dieser vorgestellten Welt bräuchte, um der eigen-angetriebenen Entwicklung der Kinder das richtige Futter zu geben, wären gute Vorbilder. All diese Eigenschaften, die wir eingangs für die jungen Menschen genannt hatten, zu denen unsere Kinder werden sollen, die müssten wir ihnen aktiv vorleben. Im Umgang mit ihnen und mit anderen und auch mit uns selbst. Dazu gehörte auch, dass man nicht perfekt ist, dass es auch "dunkle" (negative) Gefühle gibt, wie man mit diesen umgeht, dass man Fehler macht, Konflikte hat und aus ihnen heraus findet. Und es bräuchte authentische Reaktionen und das Zeigen von eigenen Grenzen und Bedürfnissen...
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wie fühlt sich das an? Wie wäre so eine Welt, so ein Bild vom Kind?
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 04 Apr 2021 12:49:08 GMT</pubDate>
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